Es gibt zwei Konjugationsgruppen. Die erste umfasst schwache bzw. regelmäßige Verben und die zweite starke bzw. unregelmäßige Verben.
Zu den starken Verben gehören auch die gemischten Verben, die Hilfsverben und die Modalverben.
Es gibt zwei Konjugationsgruppen. Die erste umfasst schwache bzw. regelmäßige Verben und die zweite starke bzw. unregelmäßige Verben.
Zu den starken Verben gehören auch die gemischten Verben, die Hilfsverben und die Modalverben.
Die meisten deutschen Verben sind schwach. Schwach werden diejenigen Verben genannt, deren Verbstamm in allen Zeitformen und Modi gleich bleibt.
| Beispiel | ||||
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spiel
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-en
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spiel-t | spiel-te | ge-spiel-t |
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Verbstamm
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Endung
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Präsens 3. Person | Präteritum 3. Person | Partizip II |
Stark werden diejenigen Verben genannt, deren Verbstamm sich mindestens im Präteritum vom Präsensstamm unterscheidet.
| Beispiele | |||
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komm
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-en
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kam | o --- a |
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geh
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-en
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ging | e --- i |
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Verbstamm
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Endung
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Präteritum 1. / 3. Person | Stammvokal |
Gemischte Verben sind starke Verben, die aber auch Merkmale der schwachen Verben aufweisen. Die gemischten Verben ändern den Stammvokal im Präteritum und im Partizip II, haben aber sowohl im Präteritum als auch im Partzip II die Endungen der schwachen Verben.
| Beispiele | |||
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bring
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-en
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brach-te | ge-brach-t |
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Verbstamm
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Endung
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Präteritum 1. / 3. Person | Partizip II |
Die Hilfsverben haben, sein und werden sind starke Verben. Sie bilden als finite Formen zusammen mit einer infiniten Form eines Vollverbs (Infinitiv, Partizip II) die zusammengesetzten Tempora und die Passivformen des jeweiligen Vollverbs.
Die Modalverben dürfen, können, mögen, müssen, sollen und wollen sind auch starke Verben. Sie stehen meistens zusammen mit dem Infinitiv eines Vollverbs.